Dieses Licht, das man nicht mit den Augen sehen kann
Shownotes
Pfarrer Stephan Urfer aus Kerzers im Kanton Freiburg ist das beste Beispiel dafür, dass der Weg zu Gott nicht geradlinig sein muss – er ist vielmehr bunt, überraschend und voller Musik.
Stephan Urfer hat eine Lebensgeschichte, die aufhorchen lässt. Er war zunächst Zoofachverkäufer, wollte Tierpfleger werden, aber dann nahm die Musik seinen ganzen Weg ein. Er studierte am Konservatorium und wurde Tenorsänger. Beides kein typischer Weg zum Pfarramt.
Mit 23 Jahren, während einer Zeit in Westafrika, erlebte er etwas, das er selbst mit einer „Himmelsleiter" beschreibt – ein echtes Erweckungserlebnis. Und das änderte alles. Stephan studierte sowohl katholische als auch evangelische Theologie – in Fribourg und Bern. Er verbrachte eine Zeit in einem Kloster in Irland. Und heute? Ist er reformierter Pfarrer in Kerzers – an einer Grenze, wie er sagt. An der Grenze zwischen seinen beiden Welten.
Stephan Urfer ist überzeugt: Die Kirche braucht wieder Leben, wieder Geist, wieder Musik. Bei seiner Einsegnung legte er einen Heißluftballon in den Kirchenraum und sagte: „Der Kirche ist die Luft ausgegangen. Da muss wieder Leben rein!" Nun führt er freitags Abendandachten durch mit Musik, Gebeten und Stille – inspiriert vom Geist von Taizé. Seine Kirche ist offen. Er selbst ist verfügbar. Musik und Spiritualität gehen zusammen.
Und was hat das mit dem Heiligen Niklaus von Flüe zu tun? Stephan Urfer erklärt das.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich wusste ja gar nicht, was ist gebet und dann habe ich einfach eine Decke an den Boden gelegt.
00:00:07: Habe mich hingekniet und versuchte Kontakt aufzunehmen und plötzlich war dieser Gegenwart in der Wohnung.
00:00:17: Du wusstest einfach, das ist der Auferstandene und dieses Licht, dass man nicht mit den Augen sehen kann.
00:00:26: Bruder Klaus, der Podcast Ein Gespräch über den heiligen Nikolaus von Flühe, seine Frau Dorothe und warum man auch heute noch an ihn glauben kann.
00:00:34: Eine neue Folge von Bruder Klaus der Podcast!
00:00:37: Und auch heute haben wir wieder einen ungewöhnlichen Gast – Pfarrer Stefan Urfer aus Kärzers im Kanton
00:00:44: Fribourg.
00:00:46: Stefan Urver ist das beste Beispiel dafür dass er Weg zu Gott nicht gerade dienig sein muss.
00:00:52: Er isst viel mehr bunt, überraschend und voller Musik.
00:00:57: Stefan Urfer hat eine Lebensgeschichte, die aufreuchen lässt.
00:01:01: Er war zunächst
00:01:02: Zoo-Fachverkäufer
00:01:04: – wollte Tierpfleger werden – aber dann nahm die Musik seinen ganzen Weg ein.
00:01:10: Er studierte am Konservatorium und wurde Tenorsänger.
00:01:14: Beides kein typischer Weg zum Fahramt!
00:01:17: Mit dreiundzwanzig Jahren während einer Zeit in Westafrika erlebte er etwas das er selbst mit einer Himmelsleiter beschreibt ein echtes Erweckungserlebnis.
00:01:29: Und das änderte alles!
00:01:31: Stefan studierte sowohl katholische als auch evangelische Theologie in Fribuch und Bern, er verbrachte eine Zeit in einem Kloster in Irland – und heute ist er reformierter Pfarrer in Kärzers an einer Grenze wie er sagt, an der Grenze zwischen seinen beiden
00:01:50: Welten.".
00:01:51: Stefan Ofer ist überzeugt, die Kirche braucht wieder Leben, wieder Geist, wieder Musik.
00:01:56: Bei seiner Einsignung legte er einen Heißluftballon in den Kirchenraum und sagte – Der Kirche isst die Luft ausgegangen!
00:02:06: Da muß wieder leben rein.
00:02:08: Nun führt er freitags Abendandachten durch mit Musik, Gebeten und Stille.
00:02:14: Inspiriert vom Geist von Tesee.
00:02:16: Seine Kirche ist offen.
00:02:18: Er selbst ist verfügbar.
00:02:20: Musik und Spiritualität gehen bei ihm zusammen.
00:02:25: Und was hat das mit dem Heiligen Niklaus von Flühe zu tun?
00:02:28: Stefan Ufer erklärt das in unserer neuen Folge von Bruder Klaus, der Podcast.
00:03:08: Ja,
00:03:10: es gibt so Schlagwörter.
00:03:12: Ich bin da... ich mache eine Website über mich und dann kommen die Schlagwerter, Theologen, Pfarrer, Musikersänger und Buchautor.
00:03:21: Und irgendwie muss man mit diesen Schlagworten da hantieren und ein Stück weit finde ich mich in allen und ein stückweit auch wieder nicht.
00:03:34: In jedem Falle bist du Fahrer im Kerzas für die Reformierte Kirche.
00:03:41: Du bist hier als Seelsorger in der Nähe von Bern tätig.
00:03:47: Wir saßen gerade in deinem wunderschönen Pfarrhaus hier vorne auf der Laube und haben über Schubladen diskutiert, in welche man reinpasst und in welche nicht.
00:03:58: Seitdem duzen wir uns auch!
00:04:02: Gleichwohl gibt es ja einen Grund, warum Menschen mir gesagt haben den Stefan Urfer.
00:04:08: Den musst du mal einladen in den Podcast.
00:04:10: der hat ganz viel erlebt und auch ganz viel schon gemacht und vieles von dem was er gemacht hat mit der Suche nach Gott zu
00:04:21: tun.
00:04:23: Ja das könnte vielleicht noch zutreffen.
00:04:26: ja soll ich dazu etwas sagen
00:04:30: Wenn du möchtest, also hier wird keiner gezwungen sich zu öffnen.
00:04:34: Aber jeder darf!
00:04:36: Über was soll ich sagen?
00:04:37: Na die Frage wäre...
00:04:42: Du
00:04:42: hast es Gott gesucht und als Pfarrer ist das ja jetzt nicht überraschend aber du hast ihn vielleicht auf eine überraschen Art und Weise gesucht denn als reformiert hab' Pfarrers hast du dich mal für eine Zeit in ein Kloster nach Irland begeben.
00:04:58: Darauf bin ich gestoßen Und hat mir die Frage gestellt, warum geht ein reformierter Pfarrer nach Irland in ein katholisches Kloster?
00:05:07: Also ich beginne vielleicht kurz vorher ganz nur ganz stichwortartig.
00:05:14: Ich wusste lange Jahre nicht ... Die Nöte, die ich mitgemacht habe meiner Familie und meine Jugend, getrieben, diese Frage nach Gott zu klären.
00:05:29: Oder hätte ich das auch gemacht?
00:05:30: Wenn ich in einer schönen... Es gibt ja überall irgendwelche Sachen aber doch in einer ein bisschen harmonischeren Familie aufgewachsen wäre und ich kam die Frage eigentlich gar nicht beantworten.
00:05:47: Ich weiß es nicht!
00:05:47: Auf jeden Fall habe bin ich ausgesogen bei meiner Tante.
00:05:52: Ich wohnte beim meine Tante nach der Scheidung von meinen Eltern und mit der ein zwanzig hatte ich meine erste eigene Wohnung und am ersten Morgen, als sich erwachte, dachte ich mir, Judy Hui keine Tante mehr da jetzt kann nicht machen was ich will.
00:06:07: Und im gleich in der gleichen Sekunde dachte ich moment das ist jetzt der Test deines Charakters.
00:06:15: Was wirst du machen wenn keine tante mehr hier ist?
00:06:19: Ich dachte mir, ich muss diese Frage nach Gott klären.
00:06:28: Das war immer so ein bisschen mitgeschwebt.
00:06:30: Diese Frage nach gottlich war immer sehr offen.
00:06:34: Als Kind ging ich viel spazieren über die Wiesen und so.
00:06:39: Ich kann es nicht erklären.
00:06:46: Ja, Geheimnis Gottes oder das Universum, sollte des Lebens herauszufinden.
00:06:50: Auf jeden Fall gut!
00:06:52: Bin ich mit der Wohnung mit den Jahren XXV?
00:06:58: erster Morgen dachte ich muss diese Frage klären.
00:07:02: nach.
00:07:02: Gott ging raus in die Stadt und kaufte mir eine Bibel und habe angefangen Bibel zu lesen von vorne bis hinten Und dann hat es mich irgendwie in diese ganze Geschichte reingezogen.
00:07:15: Ich hatte dann ein Erlebnis in dieser Wohnung und von einem Tag auf den anderen war ich wie umgekehrt, also man würde wahrscheinlich jetzt sagen einen Bekehrungserlebnis, wie man das auch immer nennen will.
00:07:32: Wie
00:07:33: hat sich das dargestellt?
00:07:37: Was heißt das?
00:07:37: Ja aber ich habe angefangen Bibel zu lesen und dann wollte ich beten.
00:07:45: Ich wusste ja gar nicht, was es gebet.
00:07:48: Und dann habe ich einfach eine Decke an den Boden gelegt und mich hingekniet und versuchte Kontakt aufzunehmen.
00:07:59: Plötzlich war dieser Gegenwart in der Wohnung.
00:08:02: Du wusstest einfach, das ist der Auferstandene.
00:08:07: Dieses Licht kann man nicht mit den Augen sehen.
00:08:10: Ja, dann war ich von einem Tag auf den anderen.
00:08:16: War mein Leben total... Also ja, ich wollte eigentlich mit der Musik quasi Karriere machen und dann ist das eigentlich wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
00:08:29: Ich dachte nein, es ist ja alles völlig sinnlos!
00:08:33: Es gibt nur noch eigentlich diesen Gott.
00:08:37: Und dann kam ich mit verschiedenen Christen in Kontakt, mit verschiedenen Kirchen, Freikirchen und so.
00:08:44: Ich bin reformiert aufgewachsen, aber sehr kirchenfern.
00:08:47: Das hat eigentlich keine Ahnung vom Christentum oder von Kirchen.
00:08:52: Aber von diesem Moment an hatte ich dieses starke Innere verlangen nach Einsamkeit und Stille.
00:08:58: Und dann kam ich so, sage ich jetzt heute im Nachhinein so in dieses System Christentum, Kirche und irgendwann mal merke dich dann das geht nicht Einsamkeit und stille.
00:09:11: Und das geht Nicht!
00:09:13: Ein bisschen überspitzt formuliert bin ich zum Schluss gekommen dass der Pastor oder Pfarrer eigentlich predigt ihr müsst geistlich selbstständig werden und zwar so dass ihr mich unter der Woche nicht stört mit euren Problemen aber natürlich nichts so selbstständig, dass ihr am Sonntag nicht mehr in den Gottesdienst kommen müsst.
00:09:36: Also so selbständig natürlich dann auch wieder nicht!
00:09:39: Am Sonntagen müsst ihr kommen da geht nichts daran vorbei.
00:09:44: und ja das war dann ein jahrelanges Ringen mir einzugestehen ich sehe nämlich nach Stille, nach Einsamkeit.
00:09:53: gut jetzt mache ich einen großen Sprung nach Irland.
00:09:57: wie alt warst du denn?
00:10:01: Wie alt war ich?
00:10:02: Als ich nach Irland ging, das waren Jahr zwei Tausend und Achtzehn.
00:10:07: Also da warst du schon verpaar?
00:10:09: Da war ich ordniert.
00:10:10: Ja.
00:10:11: War der Studium schon fertig, war ordniet Und während des Vicariaz merkte ich habe... tiefe theologische Fragen noch, die ich noch nicht beantwortet habe.
00:10:21: Ich will mich ein Jahr in die Stille zurückziehen und ich wollte in eine Alp-Hütte oder in einer Hütte hier in der Schweiz und habe nichts gefunden für ein ganzes Jahr entweder viel zu teuer oder sie vermieden es nicht über den Winter oder was auch immer.
00:10:35: Und dann hat mir einen Studienkollege von einem Closer in Irland erzählt aber ich war da eigentlich immer noch ziemlich antikatholisch unterwegs, muss ich gestehen.
00:10:46: Es kam
00:10:46: aus dem Elternhaus ein bisschen?
00:10:47: Ja also...
00:10:48: Ich bin noch so aufgewachsen und meine Mutter war katholische.
00:10:52: auch Senpach hat das sehr schlecht erlebt.
00:10:55: mein Vater reformiert hat es aber auch schlecht erlebt.
00:11:00: Also dann ging ich in dieses Kloster Aber das Kloster war mir egal!
00:11:05: Ich wollte einfach in die Stille Und das waren Karmeliten aber ein eremitischer Zweig, quasi.
00:11:13: Jeder Mönch und jeden Onnes war auch gemischt worden.
00:11:19: Alle hatten ihr eigenes Häuschen und unter der Woche kochte man auch selber jeder für sich.
00:11:26: nur am Sonntag nach der Messe gab es einen Gemeinschaftsessen da.
00:11:30: Aßmann und das Sprachmann zusammen usw.
00:11:33: Und ich wollte ein Jahr dort sein und nach acht Monaten bin ich dann abgehauen weil sie mich sehr erkehren wollten zum Katolizismus und zum Mönchtum in Irland bleiben.
00:11:45: Und das wurde mir dann zu viel, und dann bin ich abgehaun.
00:11:50: Und dann wollte ich noch für mich eben ein kleines Häuschen finden wo ich schreiben kann.
00:11:56: Dann lernte ich eine Frau kennen die ein Häuschchen vermietete und sie sagte ah du bist aus der Schweiz!
00:12:06: Da kommt ja Bruder Klaus her.
00:12:09: Und dann dachte ich, ja Bruder Klaus stimmt.
00:12:12: Den gibt's ja eigentlich auch noch!
00:12:14: Aber das war so ein absolutes Tabu oder?
00:12:18: Bei den Reformierten.
00:12:19: Ja
00:12:20: bei den Reformierten.
00:12:22: Also eben alles was katholisch ist, ist sowieso nicht gut und Bruder Claus ist... hab' ich es einfach so im Hinterkopf gehabt.
00:12:32: Das ist ganz schlimm oder ganz schlimm.
00:12:37: Dabei war Bruder Klaus ja voreformatorisch.
00:12:39: Eigentlich gehört er ja allen?
00:12:41: Eigentlich, aber das wusste ich ja gar nicht damals.
00:12:44: Als ich kam zurück in die Schweiz und dachte, aha!
00:12:48: Ich habe noch eine Aufgabe zu erledigen.
00:12:50: Ich muss mich mit diesem Bruder Claus beschäftigen.
00:12:53: Lass uns da mal einen kurzen Exkurs machen.
00:12:58: Wieso oder anders gefragt die reformierten Blicken die anders auf Bruder Klaus als die Katholiken?
00:13:08: und wenn ja, warum ist das so?
00:13:11: Ja, also den Reformierten gibt es ja nicht oder?
00:13:15: das ist ja eine Bandbreite wie in allen Kirchen.
00:13:19: Aber ich denke schon es gibt ein bisschen eine allgemeine Meinung über Bruder Claus und dies negativ.
00:13:28: Trotzdem
00:13:29: ist er der schweizerische Patronheilige und eigentlich auch der wahrer, der Konfideration standster Verkommenes.
00:13:40: Er hat ja unschätzbare Verdienste um dieses Land erworben.
00:13:45: Ja aber als Friedensstifter kann man ihn ja noch knapp so akzeptieren oder das ist jetzt eigentlich genau der Punkt.
00:13:53: also was ihn suspekt macht bei bei dieser Kirche, hier ist er ja mal mit.
00:14:01: Also alleine sein ohne Kirche dann Mystiker das ist auch sehr suspekt.
00:14:08: Visionär.
00:14:10: Dann hat er die Familie verlassen.
00:14:12: Er ist eigentlich seinen Familienpflichten nicht nachgegangen.
00:14:18: und was ich mir überlegt habe er wusste lange nicht was machen mit seinem Leben Und das ist eigentlich alles zu verwerfen.
00:14:30: Man sollte guter Familienvater sein, gut arbeiten, wuchern mit den Talenten.
00:14:36: Man muss wissen was man macht.
00:14:38: im Leben und zwar das ganze Leben muss man schon wissen, man muss schon wissen wie man sich kremieren lässt und auf welchem Friedhof oder ich überschmissen bin.
00:14:49: Und man muss auch genau wissen wer Gott isst Was gut ist und was nicht.
00:14:57: Und er hat das scheinbar alles nicht so gewusst, er hat mit all dem gerungen... ...und das ist alles ein bisschen komisch für so.
00:15:05: Mit diesem Blick auf Bruder Klaus bist du in Irland mit Bruder Claus konfrontiert worden von einer Nichtschweizerin.
00:15:17: Hat dich das dann dazu gebracht, dich etwas näher mit ihm auseinanderzusetzen?
00:15:21: Wenn ja auch welcher Art und Weise!
00:15:23: Ja aber.... Also ich war da eben schon acht Monate in diesem Kloster und nach acht Monaten musste ich natürlich schon mir eingestehen, dass es ja ganz unglaublich viele Schätze in dieser katholischen Kirche gibt.
00:15:40: Und Sachen die ich einfach mit Vorurteilen abgelehnt habe ohne es zu kennen und zu wissen.
00:15:48: Ich habe so viel entdeckt in diesem Kloster von Autoren, Büchern um die ganze Praxis und alles.
00:15:56: Und das hat mich natürlich schon offen gemacht.
00:15:58: aber es gibt ja dieses Mönchtum.
00:16:00: Es gibt Menschen die haben sich seit Jahrhunderten Hatten die das verlangen, ins Gebet zu gehen in die Einsamkeit?
00:16:08: In die Stille.
00:16:09: Das ist ja... Ich bin gar nicht der Erste und es ist ja gar nicht so aussergewöhnlich, merke ich plötzlich.
00:16:17: Also ich habe mich da langsam so geöffnet.
00:16:19: Es gibt Eremiten, es gibt Mönche, Menschen, die sich zurückhaben gegen in die Stelle, in die einsamkeit und so.
00:16:29: Und das half mir dann natürlich auch, dachte ich aber.
00:16:32: und dann gibt es diesen Bruder Klaus, jetzt muss ich mich mit dem mehr beschäftigen.
00:16:37: Und das hast du dann getan auf eine Art und Weise?
00:16:40: Ja, ich ging mal in den Rampft und habe Bücher gekauft und hat mich informiert.
00:16:50: Dann würde ich behaupten, ja wie soll ich das sagen?
00:16:59: Wie soll man jetzt so schöne Worte fassen?
00:17:03: Ich hatte den Eindruck dass wir durchaus Ähnlichkeiten haben Bruder Klaus und ich.
00:17:13: Welche?
00:17:15: Ja, mal dieses Visionen haben... Ich habe sehr viel so Visionen, Träume und dass er das auch gehabt hat und sich da durch Leiten ließ Das kann mich sehr gut verstehen und nachvollziehen.
00:17:32: Dann nehmen diese manchmal schmerzhafte Sehnsucht nach Gott Und vielleicht auch noch der Vollendung der Welt nach Harmonie, nach Frieden unter den Menschen.
00:17:44: Aber einfach dieses Verlangen nach Gott und eigentlich bereit sein alles zu tun jeden Weg zu gehen um diesen Verlängen nachzugehen Und dann dieses Ringen den Willen Gottes herauszufinden und ihn zu tun Um eben nicht wissen, nicht genau wissen ja wie dieser Ruf dann eigentlich aussieht.
00:18:11: Würdest du sagen, dass du von Gott gerufen bist und dass du jetzt da bist, wohin er dich gerufen hat?
00:18:24: Ja sich würde behaupten jeder Mensch ist gerufen in die Gemeinschaft mit Gott.
00:18:29: Da bin ich eigentlich überzeugt davon.
00:18:33: aber jeder Weg ist anders.
00:18:35: Jeder Mensch ist anders und jede Berufung ist anders.
00:18:39: Und das finde ich dann schon ein bisschen gefährlich wenn man Versucht, alle Menschen über den gleichen Kant zu scheren.
00:18:46: Und da denke ich dann braucht es einfach sehr viel Respekt und Weisheit, dass man genau das nicht tut.
00:18:54: Dass man sehr respektvoll und vorsichtig umgeht mit dem Weg, den Gott mit jedem Menschen gehen möchte.
00:19:05: Also Bruder Claus ist jetzt aber seinen Weg gegangen Und das, also er ist eigentlich Vorbild für mich und denke ich kann für alle Christen Vorbild sein einfach seinen eigenen Weg zu gehen auch wenn dass die anderen vielleicht nicht verstehen und vielleicht nicht gut heißen.
00:19:31: Dann hast du angefangen dich mit Bruder Klaus zu beschäftigen also neben deiner Berufstätigkeit als Mensch in der reformierten Kirche.
00:19:44: Wie hatte ich das beeinflusst und was hat das mit dir gemacht?
00:19:53: Ja, bei Bruder Klaus war es ja auch.
00:20:00: Er spürte diesen Ruf Gottes und dachte dann zu wissen wie dieser Ruf sich genau umsetzt im Leben.
00:20:10: Er wollte ja wenn ich das jetzt richtig am Kopf nach oben wandern werde oder Pilger und merkte dann durch eine Genau, dann kam eine Vision.
00:20:22: Zunächst einmal ist er ja an der Grenze abgehalten worden von jemandem, der gesagt hat also als Schweizer solltest du mal nicht aus der Schweiz rausgehen weil ihr habt nichts wo den besten Rufe geltet als sehr streitlustig.
00:20:33: Genau, da kam einer Vision glaube ich mit Licht aus dem Himmel irgendwie und dass ihn durch Sport hat oder wenn ich müsste es nachlegen.
00:20:41: Auf jeden Fall er merkte das dass es sich anders umsetzt im Leben dieser Ruf Gottes als er sich das vorgestellt hat.
00:20:51: Und ich habe eigentlich während dieser Zeit im Closter sehr damit gerungen, wo mein Platz ist und nach wie vor – Ich habe immer beides gehabt – Das ist nicht so einfach unter einen Hut zu bringen den Drang rauszugehen und den Menschen zu erzählen von Gott oder ihn ja und aber den Drang auch in die Einsamkeit, in die Stille.
00:21:16: Und wenn nur ich entscheiden könnte würde ich am liebsten auch eher mitwerten und einfach in der Stille, in der Einsamität lesen, studieren, beten... Ja, aber ich merke immer wieder das ist momentan nicht oder nicht nur jetzt mein Platz.
00:21:39: Es ist gut, wenn ich rausgehe auch und dieses Amt ausführe.
00:21:44: Und ich versuche hier im Pfarrhaus in dieser Kirchgemeinde möglichst beides unter einen Hut zu bringen eben auch längere Zeiten.
00:21:53: immer im Sommer bin ich lange weg und bin ganz in der Stille mehrere Wochen und versuche auch hier mich einfach Seiten der Ställe zu haben und der Einsamkeit.
00:22:26: Also kann man schon sagen, dass Bruder Klaus dich eigentlich seither nicht mehr losgelassen hat.
00:22:31: und wie gut funktioniert das für Dich?
00:22:34: So nah an einem doch immer noch ziemlich katholischen Heiligen zu sein während Heiligkeit in der reformierten Kirche ja doch eher kritisch gesehen wird.
00:22:49: Wie funktioniert es für DICH?
00:22:51: Wie bringst du beides zusammen?
00:22:57: Ja, also ich sage immer Luther wollte alle zu Priester machen oder eine Sprache vom Allgemein-Priestertum.
00:23:04: Durch die Haufen sind wir alle Priester.
00:23:06: aber ich sag immer Faktisch sind wir eigentlich alle Leien geworden in der Reformiertenkirche, Entschuldigung ja und dasselbe mit Heilig.
00:23:16: Also eigentlich wären wir ja alle durch Christus wenn wir diesen Weg gehen berufen zur Heiligkeit oder eigentlich alle nach meinem Glauben auch, aber das ist auch so ein komisches Tabu in meiner Kirche Heiligkeit.
00:23:37: Ich versuche es auch zu durchbrechen, aber es ist nicht einfach...
00:23:41: Was glaubst du?
00:23:42: Woher kommt der Widerstand gegen Heiligkeit?
00:23:47: Ja, das kommt schon davon, dass man keine anderen Mittler als Christus will oder?
00:23:56: Und das hat man so die Angst davor, dass man da jetzt Menschen... und ich muss durchaus sagen es gibt für mich auch eine Grenze.
00:24:07: Darf ich sie dir sagen?
00:24:08: Bitte!
00:24:10: Also wenn ein Mensch jetzt auch Bruder Klaus verehrt und dabei vergisst, dass ich selber, dass es mich nicht entbindet davon selber meinen Weg mit Gott zu gehen dann Driftet es ab, finde ich.
00:24:30: Das gilt ja aber eigentlich für alles!
00:24:33: Wir sind alle gerufen zu Gott und jeder muss seinen Weg finden, unabhängig davon ob andere ihn auch schon gefunden haben oder auf welche Art und Weise.
00:24:44: Du hast gerade Luther erwähnt.
00:24:46: Luther war ja großer Marienverehrer wie wir wissen und das ist inzwischen ein Tabu geworden.
00:24:53: der Reformier in Kirche
00:24:56: Ja, genau.
00:24:57: Das ist auch so ein absolutes Schlagwort.
00:24:59: Ich habe mal in einem Konzert AV Maria gesungen und dann hörte ich dann von verschiedenen Leuten – der kann nicht wirklich reformiert sein!
00:25:07: Wenn er das AV Maria singt ... ja, es ist wirklich... Es ist nicht einfach….
00:25:15: Ich weiß nicht ob ich jetzt da mehr dazu sage.
00:25:17: Also
00:25:17: ich will dich nicht verfühlen mehr zu sagen, dass du dann eine Veranstaltung loswirst.
00:25:22: Ausstrahlung unseres Podcasts.
00:25:23: Das wollen wir nicht, aber wir merken ja schon oder ich kann jetzt schon fühlen das natürlich dass du in dir ringst und auch deinen eigenen Weg suchst innerhalb des Glaubens und das mit der beruflichen Aufgabe die du hast und die dich ja auch verpflichtet und die sich auch ernährt.
00:25:43: also deswegen ist es glaube ich auch wichtig dass man da loyal ist.
00:25:49: gleichwohl bietet ja da die Ökomene eine Chance.
00:25:54: Und würdest du dich als jemanden sehen, der versucht... ...die beiden Pole sehr katholisch zu sein?
00:26:03: Heiligenverärgerung, Mariologie und auf der anderen Seite die Reformation miteinander unter einen Hut zu bringen.
00:26:12: oder würdest Du sagen das hat mit Dir so nix zu tun?
00:26:19: Schwierige Fragen!
00:26:23: Freitagabend hatten wir immer einmal im Monat ökumenische Friedensgebet-Abendfeier.
00:26:30: Die Abendfeier findet jeden Freitagsabend statt und jeden ersten freitag findet die ökumanische Frieden gebet Abendfeirstadt mit einem Katholiken und einem Vertreter vom EGW.
00:26:46: Sie betrachten sich nicht als Freikirche, aber das wäre jetzt wieder ein anderes Thema.
00:26:51: Ja, und das sind... Was
00:26:53: heißt EGB?
00:26:54: Evangelisches Gemeinschaftswerk.
00:26:56: Sie betrachten sich oder verstehen sich als eine landeskirchliche Gemeinsschaft aber sie haben auch Gottes Dienst am Sonntagmorgen und ja deshalb ist es faktisch gesehen eigentlich fast eine Freikirche geworden.
00:27:10: Ja da kam ein Vertreter der Katholiken und einen Vertretern von diesem EGW freitagabend und wir kamen zusammen.
00:27:20: Einfach nach dreißig Sekunden spürte ich einfach bei jedem so eine Liebe zu Christus.
00:27:28: Und wir waren sofort so eine Verbundenheit.
00:27:34: und dann dachte ich, oder denke immer wieder es ist so schade dass die Kirchen in Anführungszeichen ... uns eigentlich trennen weil Jeder, der sich mit Christus identifiziert.
00:27:50: Wir sind eins unter ein anderem und ob es über einen anderen Weg geht bezweifle ich sehr stark.
00:28:02: Was glaubst
00:28:02: du?
00:28:02: Wie würde
00:28:04: Bruder Klaus heute auf die Kirchen schauen?
00:28:08: wie würde er das finden dass es Katholiken gibt und Reformierte und dass es da Trennendes gibt und dass es da viele Versuche gibt wieder aufeinander zuzugehen, aber das funktioniert dann doch nicht so richtig.
00:28:28: Was glaubst du?
00:28:29: Wie würde Bruder Klaus das sehen?
00:28:33: Das kann ich nicht beantworten.
00:28:38: Ich würde jetzt zu wenig von ihm kennen.
00:28:43: Vielleicht ein Stück weit erahnen oder?
00:28:48: Er würde sich einfach auf Gott ausrichten.
00:28:52: Ich glaube er war weise genug zu wissen, dass eigentlich Christentum heißt das ich eben nicht weiß und dass ich nicht kann aus eigener Kraft.
00:29:06: Aber Gott weiß und Er kann!
00:29:09: Und ein Schritt ist ja vielleicht... also man sieht was eigentlich ist.
00:29:16: aber es Kirchen gibt so viel Streit auch innerhalb der einzelnen Kirchen und so, dass man vielleicht sogar von Gott vielleicht Sachen empfängt oder vernimmt.
00:29:32: Aber das heißt noch nicht, dass ich jetzt einfach drauf losrenne oder drauflos spreche.
00:29:40: Der nächste Schritt ist eigentlich Gott zu fragen und was mache ich jetzt?
00:29:47: Was ist mein Auftrag mit dem?
00:29:51: Und vielleicht, Bruder Klaus, sein Auftrag war eben im Gebet zu sein in der Stille zu sein.
00:29:57: Im Gebet und vielleicht den Menschen zu zeigen wenn wir alle diesen Weg gehen und uns alle zurückbinden an diesem Gott dann finden wir den Frieden und die Einheit auch untereinander.
00:30:15: Friedesalviken Gott Du warst im Ranft und hast dir das angesehen, dass es ja immer auch eine Pilgerwanderung wert.
00:30:30: Man kann glaube ich schon nachfühlen dort unten was das mit einem macht wenn man dort als Iremit lebt.
00:30:37: Könntest du dir das vorstellen?
00:30:39: So ein Leben wie Bruder Klaus.
00:30:41: kannst du das nachfüllen wie er dort gelebt
00:30:44: hat?
00:30:46: Ja ich überlege mir dass manchmal werde ich wirklich bereit zu dieser Radikalität.
00:30:52: Also vor allem im Wind, also scheinbar hat er dann ja doch einen Ofen gehabt unten, den er manchmal eingeheizt hat.
00:30:59: aber da das wäre für mich, also im Winter kalt und nur
00:31:06: diese
00:31:06: Kutte genau...
00:31:08: sehr kratzig war man kann sie ja besuchen in der Kirche in Sachsen sieht man sie ja, da sieht sich eigentlich noch ziemlich gut erhalten aus.
00:31:17: Aber man versicherte mir, also unser Kaplan Ernst Fuchs der ja auch hier schon im Podcast zu Gast war.
00:31:25: Also er sagt es ist testiert dass das wirklich das Original ist.
00:31:29: Das habe ich auch gehört in diesem Podcast.
00:31:33: Ist ein guter Podcast!
00:31:38: Ich stelle dir trotzdem nochmal eine Frage in diese Richtung.
00:31:42: so ganz möchte ich dich da aus dieser aus dem Ramp noch nicht entlassen.
00:31:46: Also man sagt ja nicht nur, dass es da kalt gewesen ist und das er eben sehr einsam war.
00:31:50: Er hat aber auch Besuch.
00:31:51: Es gab viele Menschen die seinen Rat erfragt haben.
00:31:56: Aber ich glaube immerhin in der katholischen Kirche ist, dass er von nichts als von der Eukaristie gelebt hat.
00:32:06: Wie siehst
00:32:06: du das?
00:32:09: Ja, ich habe fünfzig Tage vor Nichts als vom Kokus Nussmilch gelebt – aber das sind natürlich auch nicht ganz dasselbe!
00:32:16: Ich war in Ghana, fünfzig Tage in einem Gebetscamp und habe mich eingeschlossen in ein Zimmer.
00:32:22: Und jeden Abend um sechs Uhr hat mir die Mama dort von diesem Camp drei Kokosnüsse vor die Türe gelegt und die habe ich dann versucht aufzuschlagen im Zimmer und die Milch getrunken.
00:32:34: also das ist sehr nahehaft und das ist ohne Probleme gut gegangen aber es ist noch ein bisschen ein anderes Niveau natürlich.
00:32:45: Ja Und ist es vorstellbar, dass das funktioniert?
00:32:52: Von nichts als von der Eucharistie zu leben.
00:32:56: Ja auch da wieder ich bin überzeugt also die seine Sehnsucht nach Gott war so groß dass das andere für ihn kein Opfer war.
00:33:10: Also wenn man auf das Opfer schaut dann wird das fast unmöglich würde ich jetzt sagen.
00:33:19: Aber seine Sehnsucht nach Gott, nach der Stähne und dem Gebet hat einfach alles überstrahlt.
00:33:32: Ich kann das mir sehr gut vorstellen.
00:33:41: Könntest du dir vorstellen auch mal in einer Predigt von Bruder Klaus zu sprechen oder wäre das undenkbar in der reformierten Kirche?
00:33:54: Ja also ich bin mal jetzt so weit, dass sich das Lied regelmäßig singen im Gottesdienst und schon da ist es zum Teil eine Herausforderung.
00:34:09: Ich kann das durchaus mal zum Thema machen.
00:34:13: Meinst du jetzt einfach das Leben von
00:34:15: Bruder Klaus?
00:34:16: Ja überhaupt seine Person auch als Schweizer!
00:34:23: als jemand der für die Schweiz auch eine große Bedeutung hat?
00:34:27: Ja, aber das ist jetzt nicht so ganz meine... Da gibt es viele Leute, die da viel besser Bescheid wissen.
00:34:33: Aber vielleicht von seinem Leben eben, vom Gebet fast, also Spiritualität.
00:34:39: Also vielleicht muss ich dann noch sagen in unserer Kirche gibt es ein bisschen zwei Lager so reformiert frommen, reformierte Liberale und für beide dass eigentlich eine Herausforderung fast ein Gebet und so weiter, weil es ist ja alles Gnade für die ganz Frommen.
00:34:57: Die sagen mir auch – das habe ich auch schon gehört, weil ich mich ja auch eben zurückziehe und gebeten und fast in Zeit
00:35:05: usw.,
00:35:07: oder auch sage der christliche Weg ist ein Prozess, es ist ein Weg den wir gehen müssen dürfen können oder?
00:35:14: Und dann von dieser Seite höre ich aber Christus hat alles vollbracht Es ist alles vollbracht.
00:35:22: Wir müssen da gar nicht mehr noch beten und uns zurückziehen, das ist dann der Versuch, uns selber zu erlösen!
00:35:31: Das geht gar nicht.
00:35:32: Das ist gegen das Evangelium.
00:35:34: Das Evangelium sagt Solagrazia allein ausgnatet – es ist so diese Ecke und die andere Ecke findet das natürlich beten sowieso daneben.
00:35:44: Man muss wenn überhaupt als Christ sich aktiv einsetzen in der Gesellschaft gegen die Klimaerwärmung und die Umweltverschmutzung usw.
00:35:55: und für den Frieden- und Gerechtigkeitarbeiten in der Welt.
00:35:58: Und deshalb ist es ein bisschen überspitzt gesagt, aber es ist eigentlich für beide Gruppen sehr merkwürdig was dieser Bruder Klaus da gemacht hat.
00:36:08: Ja und ich sage auch den ganz verummen... Ich sage jetzt etwas herausforderndes!
00:36:16: Dass Christus es für uns vollbracht hat wird in der Ewigkeit hoffentlich und glaube ich zum Segen werden.
00:36:23: Aber wenn wir hier auf dieser Erde nicht mit ihm diesen Weg gehen, wird uns das gar nichts nutzen was Christus für uns getan hat!
00:36:32: Wir sind berufen mit ihm diesem Weg zu gehen eigentlich den Weg der Taufe ablegen unseres Egos unserer Vorstellung auch unsere Vorstellung wie unser geistlicher Weg auszusehen hat
00:36:45: usw.,
00:36:46: um Leben zu können.
00:36:49: Also ich sage immer, viele Menschen Christen wünschen sich in der Kraft des heiligen Geistes zu leben, Pfingsten aber sie wollen kein Freitag und gar keinen Preis.
00:37:01: Aber ohne kein Freidag gibt es weder Oster noch Pfingstens Und das ist ein Weg den uns Bruder Klaus nicht abnehmen kann und ich glaube nicht einmal Christus.
00:37:13: Das ist jetzt ein bisschen provokativ.
00:37:19: Ein Gespräch über den heiligen Nikolaus von Flühe, seine Frau Dorothe und warum man auch heute noch an ihn glauben kann.
Neuer Kommentar